Aktuelles

Qualitätskriterien für Soft Skill-Webinare.

Als Management-Trainer und Coach führe ich seit der Coronakrise verstärkt Webinare und Online-Trainings u.a. zum Thema 'Argumentieren unter Stress - Souverän in schwierigen Gesprächen' durch.

Dabei habe ich die Möglichkeiten und Grenzen dieser virtuellen Lernformate kennenlernen und wirkungsvolle Techniken erproben können.

Meine Erfahrungswerte und Best-Practices sind in meinem Beitrag für all jene zusammengefasst, die mindestens für eine Übergangszeit umsteigen wollen - oder müssen - von Präsenzveranstaltungen auf Online-Training.

 Da es im Internet detaillierte Zoom-Anleitungen gibt (Links im Artikel), stehen in dem Artikel Qualitätskriterien für Soft Skill-Webinare im Vordergrund. 

Link zum Artikel: https://bit.ly/3d0XaoP

 

 

 

 

Online-Training: Argumentationsstark im Business

Die nächsten Termine für das WEBINAR

- 27.05.2020 | Online (13:00 Uhr bis 17:00 Uhr)

- 10.06.2020 | Online (13:00 Uhr bis 17:00 Uhr)

 

Details und Anmeldung unter: https://bit.ly/2W9Q0sc

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Ihr Nutzen

Stark Argumentieren in allen Situationen

  • Sie bringen Ihre Argumente effektiv auf den Punkt und vertreten Ihre Position strukturiert, anschaulich und überzeugend.
  • Sie sind in der Lage, Gegenargumente, kritische Einwände und unfaire Angriffe gekonnt zu parieren.
  • Sie erhalten Impulse für den souveränen Auftritt - auch bei Diskussionen mit statushöheren oder dominanten Gesprächspartnern.
  • Die transferfördernden Medien (insbes. Online-Video und Hörbuch) unterstützen Sie bei der Umsetzung des Erlernten in die Praxis.

Ihr Trainer: Dr. Albert Thiele

 

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Neu: Webinare und Online-Coachings

In Coronazeiten denken viele über Alternativen zu Präsenzseminaren und persönlichen Coachings nach. Auch wenn Online-Angebote Präsenzverstaltungen niemals 1:1 ersetzen können, sind sie doch für bestimmte Themen und Lernziele eine attraktive Option, zumal sie risikolos und auf Knopfdruck durchzuführen sind. Gerade im Homeoffice bietet es sich an, digitale Trainingsformate für Lern- und Laufbahnziele zu nutzen. Auch im Softskill-Bereich.

Ab Mai 2020 können Sie bei uns Online Coachings oder #Webinare buchen, wenn Sie Ihre Fähigkeiten in den folgenden Lernfeldern optimieren wollen:

1. #Argumentieren und #Überzeugen

2. #Argumentationsstark in allen Situationen

3. #Resilienztraining zur Abwehr unfairer Angriffe und Dominanzgebärden

4. #Change-Prozesse erfolgreich argumentiere

5. #Rhetorik (verfügbar für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene)

6. #Medientraining

7. Die ersten 100 Tage – Vorbereitung auf die neue Führungsposition

8. Dos and Don’ts für die Kommunikation in #Online-Konferenzen


Was sind die Kennzeichen und USPs unserer Online-Formate?

Die Online-Trainings können kurzfristig in Form von #Einzelcoachings oder als Kleingruppen-Webinar durchgeführt werden. Als Lernort kommen Homeoffice oder Arbeitsplatz infrage. Als Software hat sich der Einsatz von #ZOOM, #MicrosoftTeams oder – mit gewissen Einschränkungen – #Skype bewährt. Eine Online-Sitzung dauert zweimal 90 Minuten (mit 20 Min. Pause). Bei komplexen Aufgabenstellungen und Lernzielen ist sinnvoll, mehrere Sitzungen zu vereinbaren. Es kommt dem Lernerfolg und der Motivation zugute, wenn eine individuelle Bedarfsanalyse vorgeschaltet wird. Denn dies ist die Voraussetzung für ein passgenaues Webinar. In diesem nutzen wir alle interaktiven Möglichkeiten (einschl. videogestützter Übungen), um die Teilnehmer am Lernprozess zu beteiligen und Lösungen für ihre speziellen Fragestellungen zu erarbeiten. 

Zur Lern- und #Transferunterstützung erhalten die Teilnehmer mein Online-Videotraining in Deutsch oder Englisch (erschienen bei #Pinkuniversity) sowie mein eBook #ArgumentierenunterStress und auf Wunsch das gleichnamige #Hörbuch. Diese digitalen Lernmedien können über Tablet und/oder Smartphone genutzt werden, was die Vertiefung und Wiederholung des Erlernten sowie Learning on Demand begünstigt. Ein Transfergespräch nach drei bis vier Wochen ist im Leistungsumfang enthalten.

Wenn Sie ausloten möchten, ob ein Online-Training zu Ihrem Lernbedarf passt, sprechen Sie mich an. Ich freue mich auf Ihre Anfrage und ein unverbindliches Gespräch zum Sondieren und Kennenlernen. 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Seminar: Argumentationsstark im Business

Souverän in schwierigen Situationen

Veranstalter: Die Akademie für Führungskräfte

 
Trainer: Dr. Albert Thiele
 
Nächster Termin in Berlin.
14. und 15. Mai 2020
 
Semimarbeschreibung und Anmeldung
 
 

 

Neue rhetorische Vorsätze umsetzen – so gelingt’s!

Neues Jahrzehnt. Alles auf Anfang. Viele von uns sind mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet. Doch entscheidend ist, was wir davon verwirklichen.

Am Beispiel rhetorischer Lernziele möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie Frustration beim Aufbau neuer Gewohnheiten vermeiden und den Teufelskreis aus zu anspruchsvollen Vorsätzen und enttäuschten Erwartungen durchbrechen.

Forscher gehen davon aus, dass knapp 50 Prozent unseres täglichen Handelns durch Gewohnheiten bestimmt sind. Ganz egal ob es darum geht, wie wir unseren Tag starten, wie oft wir unsere E-Mails checken oder wie wir Telefonate führen. Solange das in Einklang steht mit unseren Ansprüchen an uns selbst, ist dies auch in Ordnung. Nur wer damit unzufrieden ist, fasst den Entschluss, neue Gewohnheiten aufzubauen. Wir erleben beispielsweise unsere Soft Skills, die wir für Gespräche, Meetings oder Präsentationen brauchen als unzureichend. Es kann auch um das nächste Karriereziel gehen, für das zusätzliche kommunikative Fähigkeiten nötig sind. Impulse für rhetorische Lernvorhaben gehen manchmal auch vom Feedback des Vorgesetzten aus oder von Kollegen, die wir als souveräner und besser geschult wahrnehmen. Wer verbesserte Gewohnheiten aufbauen will, braucht beim Rhetoriktraining Lernziele.

Hier exemplarisch drei Lernwünsche, die ein Teilnehmer in einem meiner Seminare so formulierte:
1) „Ich neige zum Vielreden und möchte meinen Standpunkt besser auf den Punkt bringen.“
2) „Ich möchte langsamer sprechen und bewusst Pausen machen.“ und
3) „Ich möchte auf unfaire und polemische Angriffe gelassener und souveräner reagieren.“    

Eins vorweg: Für die Umsetzung guter Vorsätze gibt es keine schnellen Erfolgsrezepte. Sie können Ihr Gehirn nicht auf Knopfdruck umprogrammieren. Die besten Chancen hat, wer realistische Lernziele formuliert, iterativ vorgeht und verhaltenspsychologische Praxistipps mit seinen zeitlichen Möglichkeiten und persönlichen Präferenzen in Einklang bringt.

Um das Lernziel zu verwirklichen suchen wir nun Techniken und Lösungswege. Dies finden wir zum Beispiel in Youtube-Videos, Publikationen und Hörbüchern, Seminaren und Coachings oder in Gesprächen mit Anderen. Doch wie setze ich das neue Knowhow in die Praxis um?

 

Kleine Lernschritte sichern Erfolgserlebnisse

Packen Sie nicht zu viele und zu anspruchsvolle Vorsätze in Ihr Programm! Kleine Ziele und konkrete Schritte sind Trumpf. Denken Sie sich darüber hinaus kleine Selbstbelohnungen aus. Wählen Sie bei den Lernzielen zur Verhaltensveränderung (z.B. Veränderung des Sprechverhaltens, gelassene Reaktion auf unfaire Angriffe, Reduzierung extremer Nervosität beim Vortrag) jeweils ein Ziel aus, das Ihnen besonders wichtig ist und formulieren Sie dieses als Lernaufgabe für die nächsten Wochen oder Monate. Schreiben Sie auf, in welcher Form und mit wem Sie üben und in welchen Situationen Sie die neuen Erkenntnisse und Techniken anwenden wollen.

Etablieren Sie ein Erinnerungssystem

Wir sind so stark in unseren täglichen Routinen gefangen, dass wir beim Telefonieren oder in Meetings kaum über unser Sprech- und Argumentationsverhalten nachdenken. Wir rufen dabei gewohnte Muster ab. Es ist daher nötig, sich das gewünschte Verhalten – zum Beispiel den Vorsatz zur Pausentechnik oder zum Argumentieren mit starken Beweismitteln und Beispielen verstärkt zu nutzen – stets bewusst zu machen. Dazu benötigen wir wirkungsvolle „Auslöser“, die mit den neuen Gewohnheit gekoppelt sind. Was für den Frühsportler die Laufschuhe neben dem Bett sind, um gleich nach dem Aufstehen joggen zu gehen, wäre für rhetorische Vorsätze zum Beispiel ein Post-it, ein Merkpunkt oder eine Erinnerungs-App, die uns unsere Anwendungs- und Übungsziele stets vor Augen führen. Zum Beispiel, dass wir in dem anstehenden Gespräch oder Meeting bewusst langsamer sprechen oder zehnminütige Trainingsmodule in unseren Tagesablauf einplanen. Es hat sich bewährt, diese Lernmodule jeweils sonntags in die Wochenplanung zu integrieren. Ein fester Lernrhythmus ist empfehlenswert, zum Beispiel jeden zweiten Tag zehn Minuten zu festen Zeiten (z.B. vor der Tagesschau oder vor dem Sport). Das klappt allerdings nur, wenn es gelingt, ein Verlangen danach zu erzeugen und eine Belohnung einzuplanen. Beim Laufbeispiel könnte das ein leckeres Frühstück sein oder nach ihrer zehnminütigen rhetorischen Übung etwas, das Ihnen Freude macht.

Nutzen Sie Feedback zur Erfolgskontrolle

Überlegen Sie, wie Sie den Erfolg Ihres Lernprozesses validieren wollen. Eine Möglichkeit ist die Selbstprüfung: Fällt mir die Sache schon leichter als vor acht Wochen? Sie können auch Freunde und Kollegen Ihres Vertrauens um eine Rückmeldung bitten oder mit ihnen üben. Soziales Feedback ist im Zusammenspiel mit Videokontrolle und Voice-Rekorder eine wertvolle Hilfe, um den persönlichen Lernfortschritt zu überprüfen und zu einer realistischen Selbsteinschätzung zu gelangen.

Mobile Lernangebote zur Transferförderung

Hörbücher, Online-Videos und andere eLearning-Angebote können Sie beim Aufbau neuer Gewohnheiten unterstützen. Da Sie sich so relevante rhetorische Empfehlungen vor einer Verhandlung oder einem Meeting über Ihr mobiles Endgerät immer wieder bewusst machen können. Hörbücher (mp3-Dateien) eignen sich vor allem für auditive Lerntypen. Hierbei nutzen Sie als Trigger die Situationen beim Auto- oder Bahnfahren, im Flieger oder beim Sport. Im Anschluss an Seminare bieten sich Transfergespräche mit dem Trainer oder Lernpartner an, um Schwierigkeiten bei der Umsetzung und adäquate Lösungen zu besprechen.    

Je erfolgreicher ein neues Verhalten ist, desto eher lösen wir uns von einer alten Prägung. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass wir neue Vorsätze umso eher umsetzen, je häufiger wir die neuen Erfahrungen machen und je größer unsere Begeisterung dabei ist. Im günstigsten Fall ist die neue Gewohnheit so tief in unser Gehirn eingebrannt (vermutlich in den Basalganglien), dass wir nicht einmal an das neue Verhalten denken müssen. Wir handeln einfach. Sobald wir nicht mehr über die neue rhetorische Routine nachdenken müssen, hat sich eine Gewohnheit gebildet!

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 Weiterführende Literatur:

Albert Thiele: Argumentieren unter Stress. 16. Aufl. 2019.

B. J. Fogg: Tiny Habits: The Small Changes That Change Everything. 2019

Charles Duhigg: Die Macht der Gewohnheit. Warum wir tun, was wir tun? 2013